
Portraitfotografie
Lichtführung
Bildauswahl
Farblook
Die Serie zeigt Menschen in reduzierten Settings, oft nur fragmentarisch und ohne eindeutige Inszenierung. Gesichter, Körperhaltungen und kleine Gesten werden nicht erklärt, sondern beobachtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel ein Portrait zeigen muss — und wie viel offen bleiben darf, damit Präsenz entstehen kann.
Schatten, Ausschnitt und Fläche bestimmen die Bildsprache stärker als klassische Pose oder Umgebung. Das vorhandene Licht zeichnet Konturen, trennt Körper vom Raum und lässt einzelne Details hervortreten. Jedes Bild sucht nach Ausdruck, ohne ihn vollständig festzulegen.
Gesichter, Hände, Stoffe und leichte Bewegungen verbinden sich zu einer ruhigen Bildfolge. Die Serie wirkt weniger wie klassische Portraitfotografie und mehr wie eine Untersuchung von Anwesenheit, Distanz und Stille. Gerade die Aussparungen geben den Bildern ihre Spannung.



